Buck off!

Da schreibt man Jahre lang friedlich im Netz vor sich hin und dann so was! Heute wurde auf der Arbeit meine Internetidentität gelüftet und über mein Blog hergefallen. Ich weiß auch nicht warum sich das anfühlt als ob Horden von Orks in mein kleines Auenland einbrechen und in meinem Vorgarten wüten. Und darf ich das jetzt eigentlich schreiben? Denn morgen könnte (oder wird ziemlich sicher) der eine oder andere Kollege es lesen und sich dann von mir als Ork beschimpft fühlen und meine sanfte Ironie in dem ganzen irgendwie total missverstehen, denn wenn man meinen Blog über Google-Translator liest, kommen gewisse Sachen eben doch nicht ganz rüber. Und dann funktioniert deutscher Humor auch noch ein bisschen anders als der britische, oder australische, oder neuseeländische, oder südafrikanische... Hab ich überhaupt Humor? Wer bin ich eigentlich? Was will ich überhaupt? (weiter)
Dorian Gray

Irgendwie scheine ich eine Schwäche für tragische Charaktere der Literatur zu haben. So zum Beispiel Dorian Gray. Sehr tragisch das Ganze, auch wenn seine Geschichte zu oft schlicht als Darstellung der ewigen Jugend beschrieben wird. Für mich trifft das den Kern nicht. Und auch damals, als ich mit siebzehn oder achtzehn das Buch las, beschäftigte mich weniger die Frage nach der Jugend, sondern die nach der Unschuld. Oder auch Schuld, je nach Blickwinkel.
Erst kürzlich hatte ich wieder an das Buch gedacht und an den Film, den ich mal vor Jahrzehnten im Fernsehen sah. Schwarz-weiß glaub ich. Aber eigentlich erinnerte ich mich nur an das alberne Bild zum Schluss, mit dem sie es ein bisschen übertrieben und Dorian gar nicht mehr menschliche Züge gegeben hatten.
Immer noch Stoff für einen richtig guten Film, dachte ich mir. Ein Film der wahrscheinlich niemals gemacht werden würde. Seltsam, wirklich kurz drauf sah ich die Film-Ankündigung. Das Plakat sah allerdings sehr nach Hollywood aus und meine Hoffnung auf eine sensible Verfilmung, schien vergebens. Nun, manchmal gibt es auch positive Überraschungen und dieser Film ist eine. (weiter)
Grün ist die Hoffnung

Wo kommt eigentlich dieser Spruch her? Bin heute früh aufgewacht, sitze nun mit Kaffee im Bett und philosophiere über das Wort "Hoffnung". Da schoss mir dieser Satz in den Kopf: "Grün ist die Hoffnung".
Meine Lieblingsfarbe ist seit jeher rot, die Komplementärfarbe zu grün. Aber auch grün umgibt mich seit Jahren. Lindgrün, grasgrün, mein Schrank ist grün - ein etwas dunkleres, sattes grün, in Korrespondenz mit der roten Wand gegenüber.
Aber warum ist die Hoffnung grün? (weiter)
Über Bucks Blog
Buck lebt in London, liebt Movies, hasst Shopping, glaubt an Gott und schreibt was ihm so einfällt.
Wer will, darf's lesen.


