Manchester

Ich stelle gerade fest, ich war noch nie in Manchester. Bis heute - und zwar unfreiwillig, denn eigentlich wollte ich nämlich in der Türkei am Strand sitzen, aber das zieht sich nun hin. Wir waren schon über Bulgarien, als der Pilot meinte es gäbe Probleme mit der Windschutzscheibe. Was muss man sich nun darunter vorstellen? Vor meinem inneren Auge sah ich einen kleinen Riss in der Scheibe wachsen, sich verästeln, schließlich die ganze Front des Cockpits einnehmen, um dann zu bersten und Pilot samt Co-Pilot samt Flugbegleitern samt Passagieren mich eingeschlossen in den sicheren Tod stürzen zu lassen. (weiter)
Der Fuß hat fünf Finger
Bisher hatte ich es nur am Strand getan: barfuß rennen. Und als ich neulich einen Artikel über Christopher McDougall las wurde ich ganz kribbelig. Sein Buch Born to Run handelt von allerlei durchgeknallten Ultra-Runnern und dem Volk der Tarahumara, die den Gipfel des Ultra-Rennens darstellen. Ultra-Runner laufen Marathons zum Frühstück und die Herausforderung beginnt erst bei Hunderten von Kilometern in unwirtlichen Gegenden bei dünner Luft und extremen Wetter.
Die Tarahumara laufen aber prinzipiell nur zum Spaß, auch im oben beschriebenen Szenario und vor allem so gut wie barfuß. Sackt dieser Gedanke erst einmal tiefer, ist er gar nicht mehr so absurd. Warum sollten wir mehrheitlich von Natur aus so deformierte Füße haben, dass wir all dieses Federn und Stützen und Halten brauchen? Die Theorie: Erst das Schuhwerk macht unsere Füße schwach und dann entwickeln wir noch mehr kompliziertes Schuhwerk, um den schwachen Fuß zu stützen und noch schwächer zu machen. (weiter)
Über Bucks Blog
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