Wunschliste
Ich führe seit kurzem eine Wunschliste. Der größte Wunsch, der bisher in Erfüllung ging, ist mein neuer Blog hier. Ganz ungeplant ist das alles entstanden, ausgerechnet innerhalb der zwei Wochen, in denen ich so wenig Zeit hatte und so viel anderes vor wie lange nicht. Ungünstigste Bedingungen also, so ein Blog-Projekt anzugehen. Auslöser dafür, dass es doch passierte, war ein simpler Eintrag in der besagten neu geführten Wunschliste. Hier schreibe ich alles rein, was ich mir zu tun wünsche, durch den Kopf schwirrende Dinge für die ich in dem Moment keine Zeit habe, aber trotzdem gerne machen würde. Das kann ein simpler Anruf bei einem Freund sein, die Anzüge, bei denen die Reinigung schon überfällig ist, ein Blog Artikel, den ich gerne schreiben würde oder so Sachen, die irgendwie gut wären, wenn sie mal gemacht würden, wie z.B. endlich mal einen Zahnarzt hier in London zu finden. Und dann schlummern die Wünsche so auf der Liste (digital auf meinem PDA-Phone) und ich guck sie mir manchmal an, setzte Prioritäten und manchmal auch Termine, wenn der Wunsch sozusagen ein Verfallsdatum hat, wie z.B. das Hemden bügeln. - Hierzu muss ich kurz erklären: Ich hasse bügeln!
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Impulskauf Laufschuh
Es gibt ja Dinge, da sollte man sich beim Kauf besser beraten lassen. Das
dachte ich mir auch, als letzten Herbst das Bedürfnis nach Laufsport wieder
erwachte. Damals schlüpfte ich unkompliziert in meine alten Sportschuhe und
rannte los. Ich bekam zwar keine Blasen, aber meine Zehennägel (von den etwas
zu langen "Mittelzehen") liefen schwarz an und lösten sich. Bemüht, die
feinen Signale meines Körpers richtig zu deuten, ließ ich es mit dem
Laufen erst mal sein und plante eine Investition ins richtige Schuhwerk. In
der alten Heimat Deutschland hätte ich gleich gewusst in welches Sportgeschäft, aber
hier, in der Metropole des ungehemmten Konsums, leidet die Qualität nicht
selten unter der Quantität und qualifizierte Verkäufer sind Mangelware.
So lag das Projekt Laufsport erst mal auf Eis, bis mich meine Freundin in einen kleinen Sportladen zerrte, bei der
Arbeit um die Ecke, und wir an einen Verkäufer gerieten, der meine unschuldige
Frage nach dem richtigen Laufschuh, mit einer Gratis-Vorlesung in Sachen
Orthopädie beantwortete und mir keinen Schuh verkaufen wollte, ohne mich vorher
barfuß durch den Laden joggen zu sehen, um somit die nötigen Rückschlüsse
auf meine Fußhaltung ziehen zu können. Lapidare Bemerkungen wie "Och, mit
Asics kann man doch nichts falsch machen" galten nicht. Da ich auf so eine
umfassende Körperanalyse nicht eingestellt war, versprach ich zur Untersuchung ein anderes Mal wiederzukommen.
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The Simpsons Movie
Die Welt sieht gelb und ich habs jetzt auch gesehen. Dabei bin ich nicht mal Simpsons-Fan und hätte sich nicht ein Grüppchen von Arbeitskollegen eingefunden, die diesen Film als Team-Bonding-Experience auserkoren hatten, hätte ich ihn wahrscheinlich nie gesehen. Da ich bisher Simpsons noch weniger als nur gelegentlich geguckt habe (ein Umstand, der sich nun sicher ändern wird) hatte ich keine bestimmte Erwartung an den Film: Irgendwie lustig wirds schon sein. Simpson-Kenner mögen mir meine bisherige Ignoranz verzeihen und wahrscheinlich müde auf mich herab lächeln. Das Wort "lustig" passt hier nicht. Es ist so als würde man ein Gourmet-Essen als "ganz lecker" bezeichnen. Der Film war einfach "hysterical", wahnwitzig, "laughing out loudly"-komisch. Ich weiß, ich weiß, es ist allgemein bekannt und ich werde für die meisten nichts neues Schreiben, aber die Simpsons sind einfach eine Humor-Liga für sich und obendrein machen sich die glubschäugigen Gelbgesichter auf der großen Leinwand äußerst gut.
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14 Steine

Vorher: 18 stone

Nachher: 14 stone
Der, die, das Blog
Wortneuschöpfungen (Fachwort: neologismen) sind ja so eine Sache. Sie klingen nett, aber bei der komplizierten deutschen Grammatik stellt sich nicht selten die Frage nach dem der, die, das. Auch wenn das Wort "Blog" schon so im Sprachgebrauch der Internetkundigen verankert ist, wie das Wort "Semmel" in meinem mittelfränkischen Heimatdorf, scheint es über den zugehörigen Artikel Meinungsverschiedenheiten zu geben. Ich würde zum Beispiel immer "der Blog" sagen, stoße aber gerade beim Nachkonfigurieren meiner LifeType-Installation auf die Formulierung "dieses Blog", also "das Blog". Was denn nun? Generell ist es ja so, dass Sprache lebendig ist und die Regeln macht und nicht Regeln die Sprache, wie die dauerhafte Revision des Dudens mit der Aufnahme von Worten wie "downloaden" oder "Browser" eindrücklich belegt. In der Regel leitet man aber den Artikel bei Kunst- oder eingedeutschten Worten von dem deutschen Äquivalent bzw. dem Wortursprung ab. In diesem Sinne ist "das Blog" absolut korrekt, denn Blog kommt ja bekanntlich von "web log", übersetzt also "das Webtagebuch" oder "das Webjournal" oder "das Webprotokoll". Trotzdem find ich, dass "das" dämlich klingt. Was also tun? (weiter)
Rettet Bucks Blog
Mein Blog ist in Gefahr und es wurde höchste Zeit einzuschreiten. Vor fast zwei Jahren bin ich zum Bloggen gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde. Laras Levelbase, meine Tomb Raider Community auf der ich einen großen Teil meiner Online-Zeit zu verbringen pflege, stellte eine Blogplattform zur Verfügung und obwohl ich keine Ahnung hatte was sich hinter dem Modewort Blog überhaupt verbirgt, habe ich dann auch einen gestartet und konnte es seitdem nicht mehr lassen. Dunkle Wolken zogen auf, als die Zugriffszahlen zu nahmen und damit auch die Spam-Kommentare. Der Heilsbringer, das Captcha, versagte (also die automatische Generierung eines Zahlencodes, den man beim Kommentieren eingeben muss) und leider lässt sich das Problem bis heute nicht beheben. Die Folge? Keiner konnte mehr kommentieren, was natürlich für einen Blogschreiber wenig motivierend ist, denn gerade die Interaktion mit der restlichen Internetwelt gibt dem ganzen die Würze.
Also biss ich in den sauren Apfel und das Ergebnis seht ihr hier: Ein nagelneuer Blog mit eigener Domain und von mir selbst bezahlten Webspace. Da ich Entscheidungen eher zögerlich fälle, war dieser drastische Schritt alles andere als einfach, denn auf dem Weg zum eigenen Blog müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Erstmal der Verzicht auf die bisherigen Google-Hits, die inzwischen eine ganze Menge Leser in meinen Blog spülten. Die 100.000 Klicks sind in greifbarer Nähe, was bei einem Blog, der sich eigentlich nur um Belanglosigkeiten meines Alltags dreht, nicht schlecht ist und sagte nicht schon Goethe: "Wer nicht eine Million Leser erwartet, sollte keine Zeile schreiben"? Dennoch, besser ein neuer Blog als ein toter und so ging die Suche nach einem passenden Webhoster los. PHP brauchte ich und MySQL und wenn's geht auch mit Apache um ein möglichst gemütliches Zuhause für LifeType zu schaffen, die Blogplattform meiner Wahl. (weiter)
Über Bucks Blog
Buck lebt in London, liebt Movies, hasst Shopping, glaubt an Gott und schreibt was ihm so einfällt.
Wer will, darf's lesen.


