Blog kaputt
Superdry - Supercool
6 Jahre LOST

Nun ist es passiert. LOST ist vorbei, nach 6 Jahren. Das ist fast so lang wie ich in London lebe. Das Ende einer Ära sozusagen. Nachdem sich der Super-Hype ab Staffel 3 ein bisschen abschwächte und die weltweite Zuschauerschaft zunehmend verstört vor den Fernsehern sitzen gelassen wurde, hatte man das alles doch ein bisschen zackiger abgewickelt als zu Blütezeiten der Quoten geplant. Von 7 Staffeln wurde damals gesprochen, nun wurden es 6. 24 Folgen waren es noch in den ersten Staffeln, dann nur noch 17 oder 18. Aber das ist alles Nebensache. Wichtig ist vielmehr, dass mit dem Ende nun auch die Stunde der Wahrheit kommt: Habe ich nun 6 Fernsehjahre meines Lebens verschwendet, für Jack, Kate, Sawyer, Hurley, Desmond und wie sie noch alle heißen emotionale Energie aufzuwenden, um dann eventuell in einem Finale miterleben zu müssen, wie die sorgsam gesponnen Geschichten mit all ihren kunstvollen Rück-, Vor- und in der letzten Staffel sogar Seitenblicken letztendlich ins Leere führen? Die Stunde der LOST-Wahrheit ist da, ich habe die letzte Doppelfolge (über 100 Minuten insgesamt) gesehen und ich muss sagen...
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Opera killt Safari
Ich sitze im Kino. Der Raum ist gefüllt und auf der Leinwand laufen Präsentationen zu Office2010 die mich mal mehr, mal weniger interessieren. Microsoft Tech Days UK heißt das ganze. Nebenbei probiere ich eine neue App aus. Sie trägt niedlichen Namen "Taptu Search" und stellt iPhone optimierte Webseiten ansprechend zusammen. Hier browse ich zu pcworld.com und lese die Neuigkeit des Tages: Opera hat es tatsächlich in Apples AppStore geschafft! Es gab im Vorfeld ja einige Zweifel ob Steve Jobs Türsteher die erste direkte Konkurrenz zum Haus eigenen Safari in den Club lassen. Vergessen ist Taptu Search, pcworld.com und Office2010. Ich muss mir Opera Mini sofort runterladen. Es gibt nämlich ein paar Sachen bei Safari die mich seit jeher super nerven.
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History Makers
Ostern steht vor der Tür und in UK gibt es eine Facebook-Initiative die passend zum Fest einen alten Song der Band Delirious? zurück in die Charts bringen will. Äh, bzw. bereits gebracht hat, in die Download-Charts jedenfalls. Bei iTune ist er mittlerweile in der Top10 und bei Amazon.co.uk auf Platz 1 der MP3-Downloads. Ich habe auch meinen christlichen Pflicht-Download getätigt, aber irgendwie soll es laut Times-Online noch einen Single-Release geben mit Oster-Video inklusive. Es ist ein neuer Jesus-Film, mit einem Charakter starken Jesus, der auf mich irgendwie weniger glattgebügelt wirkt als sonst.
Ob ich mir nun deswegen auch noch die Single zulegen soll? History Maker ist nun nach dem gestrigen Download bereits in dreifacher Ausführung auf meinem iPhone...
Gmail, IMAP und PSTs

Ich bin ein Gmail-Fan. (Heißt ja GoogleMail in Deutschland, da dürfen sie sich nicht Gmail nennen, oder?) Zudem habe ich eine Wegwerf- und Lösch-Phobie. Als einer der Durchbrüche des letzten Jahres bin ich nun in der Lage zumindest Newsletter, Werbemails und Konsorten zu löschen. Mit Gmail macht das aber eh keinen wirklichen Unterschied. Voll wird die Inbox ohnehin nicht und wenn ich nach alten Emails suche ist es wie ein privates Googlen: ein, zwei Stichworte genügen und zack kriege ich die relevanten Mails ausgespuckt.
Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen ich mit Outlook je nach Laune mal akribisch genau, mal gar nicht PST-Archive pflegte. Die Suche nach vergangener Korrespondenz glich schnell einer forensischen Analyse, die ich wirklich nur dann in Angriff nahm, wenn es um Leben und Tod ging oder sonst nix zu tun hatte. Also so gut wie nie. Bei mir als zwangsneurotischer Nichtlöscher schlummern natürlich noch etliche PST-Monster auf dem Rechner, mit längst vergessenen Email-Leben bis ins Jahr 1999 zurück. Ich wünschte fast ein Festplattencrash bei gleichzeitiger Vernichtung meiner Backup-Cds würde mich von dem unzugänglichen Email-Unterbewusstsein erlösen. Das einzige Szenario, dass mir dazu einfiele wäre ein Hausbrand, aber der ist nun Gott sei Dank nicht mehr nötig, denn Gmail kennt IMAP.
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The Hunt For Gollum

Eine Fangemeinde hat vor ein paar Monaten mit einem ambitionierten Amateurfilm für Furore gesorgt. Eine Vorgeschichte von Herr der Ringe wurde hier verfilmt. Budget: 3.000 Pfund. Die Weltpremiere hatte ich damals nicht übers Internet sondern in meinem Lieblingskino Apollo im Rahmen des diesjährigen Sci-Fi-London Film Festival auf der großen Leinwand sehen dürfen. Ich war nachhaltig beeindruckt. Im Anschluss stellte sich dann die Crew den Fragen der Zuschauer. Zu meiner Verblüffung fand Mittelerde im Epping Forest statt. Das Waldgebiet, das nicht weit von meinem alten Zuhause entfernt liegt und wo ich damals oft joggen war. Aber wie haben die das nur gemacht, dass der ganze Film nicht eine absolute Peinlichkeit wird? Der Film haut einen nämlich nicht nur in Anbetracht des Zero-Budgets von den Socken, sondern auch unabhängig davon. Ich war jetzt noch mal auf der Webpage und es gibt für mich als Fanfilm-Fan ein paar Neuigkeiten. (weiter)
Stiff Upper Lip (2)
Das Unerwartete
Wer ist Susan Boyle? Dieser Name schwirrt seit kurzem durch die britischen Medien wie kein anderer und sogar Demi Moore soll ihr zu ihrem Erfolg bei der Castingshow "Britain's Got Talent" gratuliert haben. Ihre Einstiegperformance ließ die Stimmung der Judges samt Publikum im Sekundenbruchteil von belächelnden Zynismus in wahre Euphorie umschwenken. Sowas hab ich noch nie gesehen und manche von euch vielleicht auch nicht, also guckt selbst.
Dieses Video wurde weltweit bereit 20 Millionen mal gesehen, innerhalb weniger als einer Woche. Okay, was soll man dazu sagen? (weiter)
Losgetwittert
Ich habe mich heute bei Twitter angemeldet. Dieses Internetgezwitscher ist ja nicht neu, aber irgendwie habe ich nie so recht kapiert um was es da genau geht. Naja, man muss es halt selbst mal ausprobieren und eigentlich kann es ja ganz witzig sein. SMS-lange Updates aus seinem Leben kann man so oft man will ins World Wide Web senden, am besten gleich übers Handy und sogar Bilder hinzufügen. Und je nachdem wie interessant die Person ist, die sich da in maximal 160 Zeichen-Häppchen auf die Welt loslässt, wird es eben gelesen, oder kommentiert, oder sogar in Zeitungen erwähnt. Mir fällt dieses Kurz-Bloggen in englisch leichter, deutsch ist da einfach so kompliziert. Bucks-Blog-Lesern soll es trotzdem nicht vorenthalten bleiben. (weiter)
Eyebrow Dance
Nach einem langen Arbeitstag (oder einer langen Arbeitswoche oder überhaupt arbeite ich zu viel), abgerundet durch eine viel zu lange und nervige Badputzsession in meiner neunen WG (Kommentar meiner frischgebackenen Mitbewohnerin: "Mate, I clean the bath in 10 minutes.") kam dann doch noch etwas Kurzweiliges in meinen Alltag: Zwei dämlich dreinblickende Kinder, die einen bizarren Augenbrauentanz aufführen und damit für Cadbury werben. Zufällig entdeckt auf Google Video.
Man muss schon sehr britisch sozialisiert sein, damit einem die englische Schokolade Cadbury schmeckt. (Wer's nicht kennt stellt sich das Aroma der Marke Schokoladenweihnachtsmann vor, der schon ein paar Sommerurlaube zu viel hinter sich hat.) Aber wen stört's, wenn die Marketing-Agentur stimmt und mit diesem Clip haben sie wirkliche einen Treffer gelandet. Ich musste ihn mir gleich ein paar Mal hintereinander angucken.
Der Gorilla aus den Jahren davor ist aber auch nicht schlecht. Wer's sehen will, klickt weiter.... (weiter)
BUCK Magazin
Ich stehe vorm Zeitschriftenstand bei Clapham Junction und da springt mir das hier ins Auge:
Ja, genau. Buck. BUCK. B.U.C.K. Ausgabe No.1. Sprich, wir haben ein neues Männermagazin, das meinen Internet-Namen trägt. Zum Reinblättern hab ich nicht viel Zeit, denn der Zug fährt gleich. Nur das Editorial lese ich quer. Um den Namen "Buck" geht es natürlich und die Zielgruppe die angesprochen werden soll. Junge Männer, die am ästhetischen Wert von allen Möglichen interessiert sind: Hemdmanschetten, Geschirrdekor oder Darreichung eines Apfelstreuselkuchens. Mit meinen 37 Jahren fühle ich mich zwar nicht mehr jung, es spricht mich aber trotzdem an. Vier Pfund wandern zum Kassierer und das Heft in meine Tasche. (weiter)
Kopf-Problem
Am Wochenende ging es dem Maiglöckchen an den Kragen.

Vergangenheit: Maiglöckchen-Motiv des Templates "Subtle"
Seine Tage waren eh seit dem Einrichten des Blogs hier gezählt. Eigentlich wär es noch da, hätte ich nicht am Morgen meiner Freundin meine Blogger-Sorgen geklagt: Doofes Maiglöckchen und doofes Template, bei dem sich der Kopf aus drei komplizierten Grafiken zusammensetzt, mit diesem schattigen Streifen und den neckischen Dreiecken unter den drei Menüpunkten, die die Grafik weiterführen. Superkompliziert zu ersetzten. Außerdem weiß ich nicht was für ein Bild nehmen, mit London soll es idealerweise zu tun haben, aber ich hab da nix und überhaupt. Da mein Schatz ein Morgenmensch ist und ich oft nachtaktiv, punktete sie souverän beim Frühstückskaffee in Sachen praktischer Intelligenz: Sie wies mich sanft darauf hin, dass inzwischen so viel Fotos habe wie nie zuvor und die könnte man sich ja mal angucken. (weiter)
Rettet Bucks Blog
Mein Blog ist in Gefahr und es wurde höchste Zeit einzuschreiten. Vor fast zwei Jahren bin ich zum Bloggen gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde. Laras Levelbase, meine Tomb Raider Community auf der ich einen großen Teil meiner Online-Zeit zu verbringen pflege, stellte eine Blogplattform zur Verfügung und obwohl ich keine Ahnung hatte was sich hinter dem Modewort Blog überhaupt verbirgt, habe ich dann auch einen gestartet und konnte es seitdem nicht mehr lassen. Dunkle Wolken zogen auf, als die Zugriffszahlen zu nahmen und damit auch die Spam-Kommentare. Der Heilsbringer, das Captcha, versagte (also die automatische Generierung eines Zahlencodes, den man beim Kommentieren eingeben muss) und leider lässt sich das Problem bis heute nicht beheben. Die Folge? Keiner konnte mehr kommentieren, was natürlich für einen Blogschreiber wenig motivierend ist, denn gerade die Interaktion mit der restlichen Internetwelt gibt dem ganzen die Würze.
Also biss ich in den sauren Apfel und das Ergebnis seht ihr hier: Ein nagelneuer Blog mit eigener Domain und von mir selbst bezahlten Webspace. Da ich Entscheidungen eher zögerlich fälle, war dieser drastische Schritt alles andere als einfach, denn auf dem Weg zum eigenen Blog müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Erstmal der Verzicht auf die bisherigen Google-Hits, die inzwischen eine ganze Menge Leser in meinen Blog spülten. Die 100.000 Klicks sind in greifbarer Nähe, was bei einem Blog, der sich eigentlich nur um Belanglosigkeiten meines Alltags dreht, nicht schlecht ist und sagte nicht schon Goethe: "Wer nicht eine Million Leser erwartet, sollte keine Zeile schreiben"? Dennoch, besser ein neuer Blog als ein toter und so ging die Suche nach einem passenden Webhoster los. PHP brauchte ich und MySQL und wenn's geht auch mit Apache um ein möglichst gemütliches Zuhause für LifeType zu schaffen, die Blogplattform meiner Wahl. (weiter)
Über Bucks Blog
Buck lebt in London, liebt Movies, hasst Shopping, glaubt an Gott und schreibt was ihm so einfällt.
Wer will, darf's lesen.




