Grün ist die Hoffnung

Wo kommt eigentlich dieser Spruch her? Bin heute früh aufgewacht, sitze nun mit Kaffee im Bett und philosophiere über das Wort "Hoffnung". Da schoss mir dieser Satz in den Kopf: "Grün ist die Hoffnung".
Meine Lieblingsfarbe ist seit jeher rot, die Komplementärfarbe zu grün. Aber auch grün umgibt mich seit Jahren. Lindgrün, grasgrün, mein Schrank ist grün - ein etwas dunkleres, sattes grün, in Korrespondenz mit der roten Wand gegenüber.
Aber warum ist die Hoffnung grün? (weiter)
Bitter Sweet iPhone
Ich muss jetzt meinen geneigten Lesern, die meinen inneren Kampf um das nächste Handy mitbekommen haben, etwas gestehen: Ich habe nun ein iPhone. Wie ich entgegen aller Erwartungen doch zum Apple-Jünger wurde ist eine längere Geschichte, die ich damals im Januar nicht gebloggt hatte. Dafür blogge ich nun wie es sich so als Apple-Jünger lebt. Zum Beispiel wenn man einen individuellen Klingelton haben möchte. Das sieht alles ganz einfach aus, gibt es doch bei iTunes auch die verheißungsvolle Kategorie "Ringtones". (Wer es nicht wissen sollte, iTunes ist die Apple-Software die praktisch verheiratet ist mit dem iPhone und den iPods und was noch so alles ei und dein eigen ist.) Ich hatte seit eh und je The Bitter Sweet Symphony als Klingelton und als ich erstmals auf den Song klickte und dann die Option "Create Ringtone..." wählte, war Schicht im Schacht - bzw. bei mir im Hirn. Denn um den Ringtone zu kreieren, muss ich mir ihn erstmal vom iTunes-Store KAUFEN und das obwohl ich den Song bereits als MP3 auf der Festplatte HABE. Obwohl es nur 79p kostet tue ich sowas aus Prinzip nicht. Frechheit das alles. (weiter)
Arnies Botschaft
Mich bewegt manchmal die Frage, warum es manchen Menschen so geht, wie es ihnen geht. Konkreter: Warum sind manche Menschen glücklich, andere unzufrieden, die einen erfolgreich, die anderen nicht, es gibt welche, die scheinen Drama und Unglück geradezu gepachtet zu haben und dann diejenigen, denen alles zu gelingen scheint. Ist das wirklich Zufall? Oder haben wir hier eine fifty/fifty-Verteilung ins Sachen "eigenes Glück schmieden" vs. "dem Schicksal ausgeliefert zu sein"? Oder ist gar weniger als wir denken außerhalb unserer Kontrolle und wir können durch richtige Entscheidungen mehr gestalten als wir zu ahnen wagen?

Bei solchen Fragen suche ich meistens nach Beispielen und für eines das die letzte These illustriert, lande ich ausgerechnet immer wieder bei dem guten alten Arnie aka Arnold Schwarzenegger. Ich finde er ist ein guter Repräsentant für jemanden, der sein Leben in die Hand nimmt, seine Ziele verfolgt und anscheinend ja auch erreicht. Blicken wir mal zurück. (weiter)
Der, die, das Blog
Wortneuschöpfungen (Fachwort: neologismen) sind ja so eine Sache. Sie klingen nett, aber bei der komplizierten deutschen Grammatik stellt sich nicht selten die Frage nach dem der, die, das. Auch wenn das Wort "Blog" schon so im Sprachgebrauch der Internetkundigen verankert ist, wie das Wort "Semmel" in meinem mittelfränkischen Heimatdorf, scheint es über den zugehörigen Artikel Meinungsverschiedenheiten zu geben. Ich würde zum Beispiel immer "der Blog" sagen, stoße aber gerade beim Nachkonfigurieren meiner LifeType-Installation auf die Formulierung "dieses Blog", also "das Blog". Was denn nun? Generell ist es ja so, dass Sprache lebendig ist und die Regeln macht und nicht Regeln die Sprache, wie die dauerhafte Revision des Dudens mit der Aufnahme von Worten wie "downloaden" oder "Browser" eindrücklich belegt. In der Regel leitet man aber den Artikel bei Kunst- oder eingedeutschten Worten von dem deutschen Äquivalent bzw. dem Wortursprung ab. In diesem Sinne ist "das Blog" absolut korrekt, denn Blog kommt ja bekanntlich von "web log", übersetzt also "das Webtagebuch" oder "das Webjournal" oder "das Webprotokoll". Trotzdem find ich, dass "das" dämlich klingt. Was also tun? (weiter)
Über Bucks Blog
Buck lebt in London, liebt Movies, hasst Shopping, glaubt an Gott und schreibt was ihm so einfällt.
Wer will, darf's lesen.


