In einem Türknauf
Analog zu William Blakes Gedichtzeilen
To see your world in a grain of sand
and a heaven in a wild flower.
To hold infinity in the palm of your hand,
An eternity in an hour.
stelle ich nun ein Photo ein mit dem Titel
See your bedroom in a door knob
Ich kenne dieses Zitat übrigens nur aus dem ersten Tomb Raider Movie. (Nicht das jemand auf die Idee kommt, ich würde hier in Gedichtbänden englischer Poeten schmökern.) Wer erinnert sich an den Film? Es ist die geheime Botschaft an Lara von ihrem Vater. Die Worte schossen mir heute irgendwie in den Kopf, als ich den Türknauf fotografierte, als erster Schritt meine neue Wohnung zu dokumentieren. Wer auch Schritte zwei bis acht sehen will, klickt weiter.
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Lara und ich
Ich betrete den Raum und da steht sie. Sie trägt ihr enges, türkisfarbenes Top, so wie beim allerersten Mal. Die Sonnenbrille ist neu und steht ihr gut. Waffen, Pistolenhalfter und Hot Pants sowieso. Ich frage schüchtern, ob wir nicht ein Photo machen könnten, in Erinnerung an alte Zeiten. Sie willigt ein.
Nun ist es vorbei. Ich bin wieder zu Hause und der Alltag beginnt.
Wenn es um Lara geht stoße ich oft auf Intoleranz, Unverständnis und Vorurteile. Aber das ist mir egal. Ich werde sie wiedersehen. Spätestens in einem Jahr, beim Tomb Raider Meeting XII. Ich kann es kaum erwarten.
Tulpen-Skandal
Mein Tulpen-Krimi von neulich wird zum Tulpen-Skandal! Soll DAS etwa SCHWARZ sein???
Schön sind sie ohne Zweifel, aber als "schwarz" geht das beim besten Willen nicht durch und es wird noch frecher, wenn man es mit den Bildern auf den Packungen vergleicht, in denen diese angeblich schwarzen Tulpen vermarktet werden. Und darauf habe ich jetzt 20 Jahre lang gewartet, dabei erinnere ich mich genau diese dunkel-lila Tulpen als Kind im Vorgarten unserer Nachbarn gesehen zu haben. Ein Schande ist das, Cornelius van Baerle würde sich in seinem fiktiven Grabe umdrehen. Wer trotzdem noch mehr Bildchen sehen möchte, klickt weiter.
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Veränderter Fokus
Es ist August - Hochsommermonat. Ich versuchte trotz drohenden Regens den Tag mit einer Radtour zu begehen und das Waterworks Nature Reserve in Lee Valley zu erkunden. Das sind mittlerweile stillgelegte Wasserwerke durch die East London für über 100 Jahre aquatechnisch versorgt wurde. Ein Besuch lohnt sich durchaus. Es fing erst gegen Ende des Vormittags an zu nieseln. So dieser britische Dauernieselsprühregen, der sich schließlich zu einem ausgewachsenen Regenguss mauserte. Hier ein Blick durch mein Fenster am Nachmittag.
Mit verändertem Fokus sieht der Blick in den Hintergarten dann aber weniger trostlos aus als es heute war. (weiter)
Campfire
Ich war letztes Wochenende mit einem ganzen Schwung Leuten campen. Und dazu musste ich erstaunlicher Weise gar nicht aus London raus fahren. Es gibt nicht wenige Campingplätze im Großraum London und der bei Debden House war wirklich nicht schlecht. Am Abend unterhielt ich mich dann mit einem Fotografen über diese ganzen mysteriösen Einstellungen meiner Digitalkamera. Endlich mal jemand der mir ISO und EV und all sowas erklärte. Am Lagerfeuer, das so richtig schön war, wurden gleich meine neuen Fotokenntnisse angewendet.
Um ehrlich zu sein, dieses Foto ist auch nur mit den automatischen Einstellungen entstanden und die anderen an denen ich manuell rumwerkelte sind nicht besser geworden. Daher musste ich auf eine andere Art kreativ werden., (weiter)
Summer Day
Fünf Sommerimpressionen aus meinem Londoner Hintergarten. Nachdem ich seit vielen überaktiven Wochen, die in einem leichten Depressionsloch endeten, mir nun ein bisschen Zeit für mich selbst nahm, hat mich die fotografische Muße geküsst und es kam folgendes dabei heraus:
(weiter)Dicker Hals
Mein Hals schwillt an.Und nachdem unser einzig wahrer Reality-TV-Star Jade Goody nun öffentlich an Krebs gestorben ist, macht man sich natürlich Gedanken. Bin jedenfalls zum Doktor und der hat mich weitergereicht an eine HNO-Ärztin. Die hat mir erst einmal ein Nasenspray verschrieben, zwei Fläschchen für 25 Pfund (weil ich so eine Privatversicherung über die Arbeit habe - da sind die Privatärzte von der Versicherung bezahlt, aber dafür die Medis nicht - aber ich stell mich doch wegen einem Nasenspray nicht noch mal in die Schlange bei einem NHS-Arzt - wer's nicht weiß, NHS ist das britische Gesundheits"system").
Den Hals hat sich die Luxus-Ärztin aber auch noch angeguckt und zwar von innen, indem sie mir so einen kleinen Kameraschlauch durch die Nase in den Hals rammte. Mannomann, sind die brutal. Sie meinte ich solle mir wegen Krebs keine Sorgen machen, aber ein CT-Bild wollte sie trotzdem noch schießen lassen und da man als Privatpatient so was auf einer CD in die Hand gedrückt bekommt sobald man dieser Röhre entsteigt, kann ich das auch stolz meinen geneigten Lesern zeigen. (weiter)
Raus und vorbei
Es ging jetzt ruck zuck: Gestern Mittag rein ins Krankenhaus, Gallenblase samt Steinen raus und heute Mittag wieder nach Hause. Die Steinchen durfte ich mitnehmen und muss sie natürlich hier gleich online stellen.
Die Schmerzen durch die Operation sind ein Witz im Vergleich zu den Kolik-Schmerzen. Damit ist es tatsächlich schlagartig vorbei und ich kann endlich wieder Angst frei Schokolade essen, was ich zur Feier des Tages auch in unanständig rauen Mengen getan habe. Und was mach ich jetzt mit den Steinen? Vielleicht auf Ebay verkaufen, wie meine findigen Arbeitskollegen schon vorgeschlagen haben? Interessenten können sie sich ja noch mal in groß angucken und klicken weiter... (weiter)
Ein kleiner grüner Kaktus
Er ist klein und grün und steht auf dem Fenstersims in der Küche. Ich habe ihn letztes Jahr geschenkt bekommen, in einem kleinen roten Topf und ehrlich gesagt habe ich ihm nicht viel Überlebenschancen im Sonnen feindlichen London eingeräumt. Auf dem Sims, immerhin Südseite, hatte er nun das ganze verregnete Jahr tapfer durchgehalten, hin und wieder einen Spritzer Wasser bekommen und als ich neulich genauer hinschaute, traute ich meinen Augen nicht: Er blüht.
Zugegeben, recht bescheidende Blüten, aber er ist ja auch nur ein kleiner Kaktus, der kaum Sonne gesehen hat und die Blüten obendrein im winterkalten November hervorbringt. Das ist es doch wert als Bilder hier im Blog groß raus gebracht zu werden. (weiter)
iPhone Green Screen
Der iPhone-Hype hat auch Europa erreicht. Und Bucks Blog enthüllt nun, dass es neben all den tollen Features auch den alten Windows Blue Screen in gesprenkeltem apfelgrün Salon fähig macht.
70.000 Exemplare sollen das letzte Wochenende in UK über die Ladentheke gegangen sein. Ist schon erstaunlich für ein Handy, dass nicht mal UMTS anbietet (oder 3G, wie es hier bei uns heißt). (weiter)
Grafunst und Kunfitti
Der Kunst-Begriff ist ja so eine Sache. Kommt der nun von "können" oder nicht? Und wenn ja, was kann man denn genau? Das Handwerk? Also schön malen, bildhauern oder schreiben? Oder geht es um anderes können? Ich versuche mich mal an einer eigenen Definition: Für mich ist Kunst das Ergebnis eines kreativen Prozesses, das in der Lage ist, eine emotionale sowie intellektuelle Grenze der Kontaktperson zu durchbrechen und somit in ihr neue Gefühle, Gedanken und Assoziationen schafft. - Und Entertainment sowie Spaß an der Freud muss natürlich auch dabei sein, aber das geht wohl von einer klassischen Definition weg und eher in Richtung Popart. Aber ich gehe jetzt zuweit, denn eigentlich wollte ich nur die Grafitti-Bilder vom Juni aus Wetzler posten, die schon zu lange auf meiner Festplatte schlummern.
Ob das nun Kunst ist kann jeder für sich entscheiden, aber vielleicht können wir uns ja auf Grafunst oder Kunfitti einigen? Wer's größer sehen will klickt drauf, wer mehr sehen will, klickt weiter. (weiter)
Über Bucks Blog
Buck lebt in London, liebt Movies, hasst Shopping, glaubt an Gott und schreibt was ihm so einfällt.
Wer will, darf's lesen.











